Kostenlose App zum Teilen von Nachrichten und Videos, insbesondere für politische Anhänger
Kostenlose App zum Teilen von Nachrichten und Videos, insbesondere für politische Anhänger
Bewertung (2 Stimmen)
Programm-Lizenz Kostenlos
Hersteller GETTR USA Inc
Version 1.71.2
Läuft unter Android
Bewertung
(2 Stimmen)
Hersteller
GETTR USA Inc
Läuft unter
Android
Programm-Lizenz
Kostenlos
Version
1.71.2
Vorteile
- Intuitive, vertraute Benutzeroberfläche
- Längere Beitragsmöglichkeiten (bis 777 Zeichen)
- Importfunktionen für Inhalte und Follower von Twitter
- Fokus auf freie Meinungsäußerung
- Kostenlos nutzbar
Nachteile
- Starke Ähnlichkeit zu bestehenden Plattformen, wenig eigene Innovationen
- Datenschutzbedenken aufgrund geringer Verifikation
- Lockere Moderation kann problematische Inhalte begünstigen
- Gelegentliche technische Bugs
Alternative Social-Media-Plattform für freien Meinungsaustausch.
Überblick und Ursprung
Die App GETTR wurde 2021 von Jason Miller, einem früheren Berater von Donald Trump, entwickelt. Das Ziel ist, eine unabhängige Social-Media-Plattform zu schaffen, die insbesondere Nutzern Raum bieten möchte, die sich durch andere Netzwerke, wie Twitter und Facebook, eingeschränkt fühlen. Der Fokus liegt auf Meinungsfreiheit, insbesondere zu politischen und gesellschaftlichen Themen, und richtet sich an ein internationales Publikum.
Design und Bedienung
GETTR setzt bei Design und Funktionalität klar auf bewährte Social-Media-Konzepte. Das Layout der App erinnert stark an bekannte Microblogging-Dienste: Der Home-Feed, Profilseiten, Suchfunktion und Benachrichtigungen sind nahezu identisch angeordnet. Die Benutzeroberfläche ist klar strukturiert, sodass sich auch neue Nutzer problemlos zurechtfinden. Für den Anmeldeprozess genügt eine E-Mail-Adresse, was einen schnellen Einstieg ermöglicht, jedoch Fragen zum Sicherheitsstandard aufwirft.
Funktionen und Möglichkeiten
Nutzer können auf GETTR Textbeiträge mit bis zu 777 Zeichen veröffentlichen, also deutlich mehr als bei klassischen Microblogging-Apps. Bild- und Videoinhalte lassen sich ebenfalls bequem hochladen; Videoclips dürfen bis zu drei Minuten lang sein. Zusätzlich werden Live-Übertragungen unterstützt, und der Import von Inhalten und Followern von existierenden Twitter-Profilen ist möglich – ein Feature, das vor allem für Umsteiger interessant ist.
Auch Hashtags, Direktnachrichten und Interaktionen wie Teilen und Kommentieren gehören zum Standardumfang. In Sachen Moderation setzt GETTR auf eine lockere Handhabe, woraus sich jedoch gelegentlich problematische Inhalte oder Kontroversen entwickeln können.
Datenschutz und Sicherheit
Der einfache Anmeldeprozess mit minimaler Verifikation bringt Vorteile in der Nutzerfreundlichkeit, birgt aber auch Risiken bezüglich Fake-Profilen und Missbrauch. In puncto Datenschutz gibt es immer wieder Diskussionen darüber, wie Nutzerdaten gespeichert und verarbeitet werden. Eine explizite Zwei-Faktor-Authentifizierung wird aktuell nicht angeboten.
Zielgruppe und Community
GETTR richtet sich besonders an Nutzer mit Fokus auf freie Meinungsäußerung und Alternativen zum gängigen Social-Media-Mainstream. Die Diskussionskultur innerhalb der App variiert stark; neben Anhängern verschiedener politischer Richtungen finden sich auch internationale Nutzer. Da der Moderationsgrad im Vergleich zu anderen Plattformen niedriger ist, sind die Inhalte vielfältig, aber es kommen auch kontroverse Postings vor.
Performance und Stabilität
Im Testlauf zeigt sich GETTR als stabile App mit schnellen Ladezeiten. Ab und zu sind kleinere Bugs zu beobachten, etwa beim Import von Twitter-Inhalten oder beim Videoupload. App-Updates beheben jedoch regelmäßig erkannte Probleme.
Fazit
GETTR ist eine solide Alternative für alle, die einen neuen Microblogging-Dienst mit großzügigen Beitragslängen und Fokus auf Redefreiheit suchen. Das bekannte Layout erleichtert den Umstieg, allerdings bleiben nach wie vor Fragen zum Datenschutz und zur Inhaltsmoderation offen.
Vorteile
- Intuitive, vertraute Benutzeroberfläche
- Längere Beitragsmöglichkeiten (bis 777 Zeichen)
- Importfunktionen für Inhalte und Follower von Twitter
- Fokus auf freie Meinungsäußerung
- Kostenlos nutzbar
Nachteile
- Starke Ähnlichkeit zu bestehenden Plattformen, wenig eigene Innovationen
- Datenschutzbedenken aufgrund geringer Verifikation
- Lockere Moderation kann problematische Inhalte begünstigen
- Gelegentliche technische Bugs